13. Mai 2020
Universität Zürich, KOL-F-101

Der innerpsychische Konflikt

Charles Mendes de Leon, Dr. med. (Zürich)

  • für Studierende aller Fakultäten
  • jeweils am Mittwoch, 19:30–21:00 Uhr
  • Eintritt frei; anerkannt von SGPP und PSY-Verbänden, je 2 Credits
  • Hauptgebäude der Universität Zürich. Hörsaal und genaues Programm ab Anfang September unter www.freud-institut.ch/de/jahresprogramm/fiz

Eine Veranstaltung des Freud-Instituts Zürich (FIZ). Kooperationspartner an der Universität Zürich: Studentisches Forum für Psychoanalyse (SFPa).

Der innerpsychische Konflikt

Das A und O für das Verständnis von Symptom und Übertragung war einst der innerpsychische Konflikt. Heute hat sich der Brennpunkt verschoben: Die beschädigte Vorstellungsrepräsentanz (d.h. die beeinträchtigte Mentalisierung) bestimmt die Sichtweise auf die psychodynamische Psychotherapie. Das Auftreten eines innerpsychischen Konflikts und einer damit verbundenen neuen Symptomatik kann mitunter einen Hinweis auf einen therapeutischen Fortschritt geben. Hier deckt sich eine psychoanalytische Einschätzung nicht immer mit einer ausschliesslich symptomorientierten Beurteilung (z.B. nach ICD-10).