20. November 2019
Universität Zürich

Der Behandlungsrahmen als Übergangsraum

Wolfgang Walz, Dr. med. (Kreuzlingen)

  • für Studierende aller Fakultäten
  • jeweils am Mittwoch, 19:30–21:00 Uhr
  • Eintritt frei; anerkannt von SGPP und PSY-Verbänden, je 2 Credits
  • Hauptgebäude der Universität Zürich, Hörsaal folgt

Eine Veranstaltung des Freud-Instituts Zürich (FIZ). Kooperationspartner an der Universität Zürich: Studentisches Forum für Psychoanalyse (SFPa).

Seit Sigmund Freuds Schriften „Ratschläge für den Arzt bei der psychoanalytischen Behandlung“ und „Zur Einleitung der Behandlung"  wurde zur Durchführung der Psychoanalyse ein spezifischer Behandlungsrahmen entwickelt und weitgehend beibehalten. Wie wird dieser sogenannte Rahmen gebildet und wie wirkt er? Es gibt verschiedene psychoanalytische Theorien über die Wirkung und Bedeutung des Rahmens im psychoanalytischen Prozess. Dabei wird dem Praxisraum des Analytikers als wirksamem Teil des Rahmens meist wenig Aufmerksamkeit zuteil. Hier soll eine bestimmte Perspektive auf denselben als Übergangsraum vorgestellt werden.