Ausbildung SGPsa

Ausbildung in Psychoanalyse
Ausbildung zum assoziierten Mitglied der SGPsa

Das Freud-Institut bietet den Ausbildungsteilnehmenden eine integrale psychoanalytische Ausbildung an, die sich aus einer intensiven Selbsterfahrung, einer regelmässigen Supervision und der Teilnahme an theoretisch-klinischen Seminaren zusammensetzt. Die theoretisch-klinische Ausbildung fusst einerseits auf der Teilnahme an Tagungen, Vorträgen und Seminaren des FIZ, der SGPsa und der IPA, andererseits auf dem Selbststudium der psychoanalytischen Literatur. In speziellen praxisbezogenen Seminaren wird der klinische Teil der Ausbildung vertieft. 

Der nachfolgende Rahmenplan für die Ausbildung in Psychoanalyse SGPsa ist ein Instrument, das Angebot der Lehrveranstaltungen des Freud-Instituts Zürich zu gliedern und den Ausbildungsteilnehmenden eine Leitlinie für den Aufbau ihrer theoretischen Ausbildung anzubieten. Er ist im Sommer / Herbst 2018 von den Ausbildungsverantwortlichen des Freud-Instituts Zürich erarbeitet worden.

1. Überlegungen zur Struktur des Rahmenplans

1.1. Die Teilnehmenden des Instituts sind berufstätig, deshalb kann die Ausbildung zeitlich flexibel absolviert werden. Das Angebot des Instituts ist so gestaltet, dass die einzelnen Teile nach eigenem Zeitplan von den Teilnehmenden gewählt werden können.

1.2. Die Psychoanalyse hat im Verlauf ihrer Entwicklung sowohl in ihrer Theorie als auch in ihrer klinischen Praxis den Nachweis wissenschaftlich robuster Erkenntnisse erbracht. Sie befindet sich in einem permanenten Überarbeitungsprozess. Deshalb sind die Seminare, die von den Dozierenden geleitet werden, auch geprägt von ihren jeweiligen theoretischen Präferenzen und von ihrer Persönlichkeit. Auch die didaktische Durchführung der Seminare variiert je nach Dozentin bzw. Dozent.

1.3. Primär sind Eigeninitiative und Selbststudium der Teilnehmenden als integraler Bestandteil der Ausbildung gefordert. Dazu gehört die intensive autodidaktische Lektüre. 

1.4. Im Rahmenplan werden lediglich Minimalanforderungen formuliert, um einen der Psychoanalyse angemessenen Lernprozess anzustossen, in Gang zu halten und zu begleiten. Weitere Informationen finden sich in den Ausbildungsrichtlinien der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse (SGPsa) und unter www.psychoanalyse.ch. 

2. Ausbildungsprogramm in Psychoanalyse des Freud-Instituts Zürich

2.1. Leitgedanken: Das Freud-Institut Zürich steht in einer langen, lebendigen psychoanalytischen Tradition. Es legt grossen Wert auf eine gründliche klinische Ausbildung der angehenden Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker, pflegt einen regen Austausch mit der internationalen psychoanalytischen Community und fördert die Beziehungen zu den psychiatrischen, akademisch-psychologischen und universitären Institutionen.

2.2. Das Programm gliedert sich in Themeneinheiten. Sie enthalten Wissen über die Kerngebiete der Psychoanalyse.

2.3. Alle Themeneinheiten werden gleich gewichtet. Es wird empfohlen, sie im Verlauf der Ausbildung zu besuchen oder im Selbststudium zu erarbeiten.

2.4. Jede Einheit umfasst ein- bis mehrjährige Veranstaltungen, die in Zeiteinheiten von 45 Minuten durchgeführt werden. Ausserdem gibt es Blockseminare.

2.5. Für bestimmte Einheiten gibt es Zulassungsbestimmungen: Für die Teilnahme am Seminar «Abklärungsstelle für Psychoanalysen und Psychotherapien des Freud-Instituts Zürich» wird der Besuch eines Seminars zur «Interviewtechnik und Indikationsstellung» vorausgesetzt.

Technische Seminare können nur von Kandidatinnen und Kandidaten besucht werden.

2.6. Die in einem Ausbildungsjahr angekündigten Veranstaltungen enthalten einen Verweis auf die Themeneinheit, welcher sie zugeordnet sind:

Für Fragen stehen Ihnen die Zürcher Mitglieder der Regionalen Unterrichtskommission (RUK) und der FIZ-Vorstand zur Verfügung.

Für ein Ausbildungsgespräch wenden Sie sich bitte an ein Mitglied der Unterrichtskommission.

Statuten SGPsa (05/2017)